11.
Oct.
2016
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Nachwuchs für den Dancefloor

Zwei Berliner Mompreneurs bringen Eltern ins Partyleben zurück – und kümmern sich mit guter Musik um die kleinen Clubgänger von morgen

Work hard, play hard – in letzter Zeit gab's so viele Jobthemen im Blog, dass jetzt mal ein bisschen Party dran ist. Die Berliner Mompreneurs Patricia Parisi und Kerrin Löhe haben zwei geniale Veranstaltungsreihen gegründet, und zwar für Eltern und Kids! Das Herzblut von Patricia Parisi steckt im Milchsalon, eine musikalische Früherziehung der besonderen Art. Mission: coole Konzerte jenseits von Schnappi & Co. In richtigen Clubs wie dem wunderschön im Fifties-Style restaurierten Columbia Theater in Tempelhof oder dem Grünen Salon in Mitte. Natürlich zu kindgerechten Uhrzeiten.

Der nächste Termin ist das Kindermusik-Festival am 30. Oktober um 15 Uhr im Columbia Theater. Mit dabei: Randale („..als ob die Ramones, Die Ärzte und Iggy Pop mit Johnny Cash Kindermusik machen würden“), Mai Cocopelli mit ihrer magischen Kinderyogamusik, Suli Puschban mit nachdenklichen Gitarrenklängen und saukomischen Texten, Markus Rohde mit Mitmachrockmusik und Geraldino, der über Zahnspangenlili und Brillenschlangenwerner singt.

Ich verlose für das Festival ein Familienticket für fünf Personen! Schaut auf www.facebook.com/Saint.Iva vorbei und hinterlasst mir bis zum 14.10.16 unter dem Party-Posting einen Kommentar, um teilzunehmen. Die Glücksfee von Fanpage Karma wird mir bei der Ziehung des Gewinners helfen. Ich melde mich dann per Facebook in einer persönlichen Nachricht.

Der Milchsalon als Schule des guten Geschmacks

Die Musik wurde Patricia quasi mit in die Wiege gelegt. „Mein italienischer Vater hat ständig gesungen, getanzt oder seine Schallplatten gehört. Es gibt sogar noch alte Tonband-Aufnahmen, auf denen er mir meine ersten Wörter vorsingt und ich sie nachplappere.“ Heute arbeitet die 3-fache Mama seit vielen Jahren mit ihrem Mann im Bereich Booking und Promotion in der eigenen Agentur ZKBERLIN. Warum ihr gute Musik für Kinder so wichtig ist? „Sie prägt und schärft die Sinne und das Geschmacksempfinden“, meint Patricia.

Ihre Kindergartenzeit wurde durch die Musik von Bob Marley geprägt, in der Grundschule Neue Deutsche Welle. „Als skatender Teenager hörte ich Ska – vor allem The SELECTER und The SPECIALS. Und dazwischen immer eine gute Mischung Soul und Rock'n'Roll.“ Trotz eines solch exquisiten Geschmacksvorbilds konnte sich auch eine Platte von Ariana Grande ins Hause Parisi schmuggeln, zu der die 9-jährige Tochter am liebsten tanzt – Früh-Pubertät eben. Für Ausgleich sorgen ihre Choreographien zu den Indiepopklängen von Timid Tiger.

„Wie sturmfrei - nur andersherum“ - Die Partyreihe Elternauszeit

Dank Kerrin Löhe können auch wir Eltern endlich mal wieder reuelos auf die Rolle gehen: Die 2-fache Mama aus Berlin hat die Partyreihe Elternauszeit ins Leben gerufen. Sie beginnt für Berliner Verhältnisse quasi zur Sandmännchenzeit – 20 Uhr – und dauert bis 1 Uhr, wenn das sonstige Partyvolk gerade erst in die Clubs eintrudelt. Dafür lassen sich die fünf Stunden effizient mit dauerhaftem Abtanzen nutzen. Das besondere Zeitfenster für das Leben wie früher ;-)

Die Reihe ist noch ganz jung, die erste Party hat im April stattgefunden, die nächste ist am 15. Oktober in der Club-Lounge James June in Friedrichshain. Die Beschallung wird DJ Soulkrates übernehmen, der Rock, Pop, Soul, Alternative, Dance im Gepäck hat.

Macht Elternauszeit Eltern wieder cool? „Es lässt Eltern auf jeden Fall wieder am Partyleben teilhaben und gibt ihnen die Möglichkeit, jenseits aller Vernunft, Planung und Konsequenz auch mal wieder die Sau rauszulassen – und das, ohne ein schlechtes Vorbild zu sein“, meint Kerrin.

Und was, wenn die Kinder älter werden und mitwollen? „Interessante Idee, das wäre dann aber ein anderes Konzept. Es heißt ja Elternauszeit und soll eine Auszeit vom Familienleben ermöglichen, quasi wie sturmfrei, nur anders herum.“ Das Feedback bislang sei großartig gewesen; manch ein Partygast soll sogar kurzzeitig mal nicht über Hausaufgaben, Hort-AG's und die Hand-Mund-Fuß-Krankheit geplaudert haben, sondern über ganz normale Themen – sofern dafür Zeit neben dem Tanzen und Trinken blieb.

Auch für diesen tollen Termin darf ich zwei Freikarten vergeben! Teilnahme wie oben beschrieben; gebt im Kommentar bitte an, ob ihr die Milchsalon-Tickets oder die Elternauszeit-Tickets gewinnen möchtet. Für die Elternauszeit-Tickets endet die Verlosung auch am 14. Oktober. Viel Spaß!

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